Gesellschaftliche Normen

Hier in der Reha werde ich zur Zeit angefeindet. Ich bekomme böse Blicke, oder es wird hinter meinem Rücken gelästert, sie trauen sich aber nicht es mir ins Gesicht zu sagen. Ich finde es nicht schlimm und werde mich dem Gruppenzwang nicht unterwerfen. Viele erfüllen nur die gesellschaftlichen Erwartungen und handeln somit nur stets wie die anderen es wollen. Das habe ich auch gemacht ohne zu hinterfragen, einfach nur das gemacht was alle gemacht haben, obwohl die meisten Menschen am Sterbebett bereuen, dass sie den Mut nicht hatten ihr eigenes Leben zu leben. Dass will ich auf jeden Fall vermeiden. Zugegeben es erfordert schon viel Mut vor allem, weil die Menschen dich zurück in die Box trängen wollen. Das zeigt aber nur ihre eigene Angst und ihre Unzufriedenheit. Wenn man nur das macht was alle machen, ohne aus eigener Überzeugung zu handeln, kann man meiner Meinung nach früher oder später auch nur unzufrieden werden. Ich hinterfrage zur Zeit öfter mein handeln und mache eben nicht nur Dinge, weil jeder sie so macht. Warum denken viele dass die Mehrheit eher Recht hat, anstatt auf seiner eigenen Meinung zu vertrauen? Ich denke wenn ich ehrlich bin, dass ich eher mit meinem Handeln recht habe, als die Mehrheit haha Ich beuge mich auf jeden Fall gerade nicht mehr dem Druck 😉 das heißt aber nicht dass ich alle Normen schlecht finde. Ich lasse Menschen, solange man andere nicht verletzt so handeln wie sie es möchten. Ich nehme mir es nicht heraus über andere zu bestimmen, was sie zu tun haben.

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9 Kommentare zu „Gesellschaftliche Normen“

  1. Liebe Lien,
    ja, das ist manchmal eine Gratwanderung. Soll man sich dem Gruppendruck unterordnen, oder soll man seinen eigenen Weg finden. Das ist oft nicht einfach! Manchmal wird es so sein, dass Stillhalten „vernünftiger“ ist. Zumindest stimmt auf jeden Fall, dass die Gedanken absolut frei sind. Das ist schon mal gut!
    Ich wünsche Dir, dass Du immer einen guten Weg für Dich findest!
    Alles Gute Dir! Lieben Gruß, Michael

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    1. Ich finde ob man sich dem Gruppenzwang unterwirft oder nicht auch eine individuelle Entscheidung. Aber ich mache es mir bewusst und überlege mir vorher die Konsequenzen. Viel zu oft hat es aber keine Konsequenzen sich dem Gruppenzwang nicht zu unterwerfen, außer dass man ausgeschlossen wird. Aber da bin ich lieber mkr selbst treu und finde eine Gruppe die toleranter gegen Menschen sind die nicht blind gehorchen und sich fügen. Manchmal finde ich es auch vernünftig, unvernünftig handeln 😉 viel zu oft ist es schädlich leuten zu folgen, z.B. wenn man aus gruppenzwang das rauchen anfängt. Dann muss die stärke dazu haben, sich für sein eigenes wohl zu widersetzen

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  2. Toll geschrieben! Es ist wichtig zu hinterfragen, warum und für wen man handelt. Es gibt oft auch eine andere Möglichkeit, als sich dem Gruppenzwang zu beugen. Natürlich ist es alles andere als leicht, daher kann sich jeder auf die Schulter klopfen, der dem standhält.

    Liebe Grüße!

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  3. Den eigenen Weg zu gehen ist Anfangs ungewohnt, manchmal schwer, manchmal macht es Angst. Davon frei bist Du erst, wenn es dich nicht interessiert, wenn du ein bisschen egoistisch bist und selbst dein bester Freund. Hör auf deinen Bauch, dann bist du auf dem richtigen Weg und wenn du dich unter manchen Menschen fremd fühlst, dann bist du ganz nah an dir selbst dran. Und dann kommen die richtigen Leute, die dich ansehen, lächeln und du dich im Einklang fühlst. Die anderen kann man akzeptieren und sich abgrenzen. Du entscheidest, wenn du magst 🙂 Lebe dich selbst.

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