Daniel Tonke

Schon wieder in der Psychiatrie und an alles an das ich denken kann ist meine erste unendlich große liebe. Er hat ein herz aus gold, ist stark wie Stahl und ein Supergenie. Er hat mich noch nie schlecht behandelt sondern ist so liebenswürdig…ich will ihn wieder sehen. Ich bin so geflashed von ihm. Wünscht uns Glück der Ausgang liegt nâmlich in den Sternen und geistern 😉

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Bin wieder in der psychiatrie

Wurde in die Psychiatrie reingesteckt…. Ich hoffe ich komm hier wieder raus
Mir gehts aber bis jetzt gut kenne viel härtäte Maßnahmen wie Fixierung…scheiß Psychiatrie weil ich keine Wahngedanken hab und nicht psychotisch bin und ich habe nur getanzt und gesungen im Zimmer weil ich dachte ich störe niamnden und niemand war da

Es ist nicht alles schwarz und weiß

Ich habe mir viele meine auch alten Beiträge nochmal durchgelesen und obwohl ich zu hundert Prozent hinter ihnen stehe,obwohl ich bei wenigen Aspekten meine Meinung geändert habe, möchte ich hinzufügen, dass ich gelernt habe in meinem Leben nicht alles schwarz-weiß zu sehen, so wie es in meinen Beiträgen vielleicht rüberkommt. Beispielsweise finde ich dass man seinen eigenen Weg gehen muss auch wenn sie gegen die Meinung der Gesellschaft ist, aber trotzdem heißt es nicht, dass ich alles was die Gesellschaft macht schlecht finde und ich als absoluter Rebell durch die Gegend gehe. Viele Normen und Regeln der Gesellschaft finde ich auch gut und schafft einen friedlichen Rahmen und ohne diese würden würden wir nicht geschützt werden und es würde zu erheblichen Problemen kommen. Ich verschließe mich auch nicht bei Meinungen anderer, ich nehme sie bei Angelegenheiten in denen ich mich nicht auskenne oder wenn sie mir eine neue und andere Perspektive aufzeigen gerne entgegen, blos das wichtige ist sie nicht blind zu folgen. Man muss auch immer selber die eigenen Erfahrungen und eigenen Ansichten miteinbeziehen und mitdenken und auch den Mut haben, auch Mal entgegen den Ansichten anderer zu handeln wenn es z.B. nicht mit den eigenen Werten übereinstimmt, solange man andere nicht verletzt und schadet, auch wenn die Mehrheit etwas anderes sagt. Ein Beispiel hierfür wäre, dass ich Vegetarierin geworden bin.
Auch in Sachen der Behandlung von psychischen Erkrankungen habe ich Menschen kennengelernt die dachten, dass alle Ärzte Magier sind und die Antwort auf alles sind (so wie ich auch früher dachte) oder die anderen dachten eine Behandlung bringt garnichts und lehnten sie vollständig ab. Mir bspw. haben einige Behandlungeb viel gebracht aber es gab auch Behandlungsmethoden die mir garnicht geholfen haben. Man muss aber auch immer die eigene Verantwortung tragen für die Gesundheit und sollte sie nicht einfach nur blind an Ärzte abgeben bspw. achte ich darauf dass ich möglichst Stress in meinem Alttag vermeide um so die Gefahr einer Psychose zu vermindern. Es ist nicht alles schwarz und weiß. Es gibt bei vielen nicht immer richtig und falsch.
Mir war es hilfreich mit einem offenen Geist durch die Welt zu gehen und nicht sofort von vornherein Dinge abzulehnen, so habe ich nämlich Erfahrungen gemacht und mir bei bestimmten Themen meine eigene Meinung gebildet. Ich finde es gibt viel zu viele Unwahrheiten im Umlauf die man erstmal selber prüfen sollte, manchmal geht man zwar voreingenommen rein, aber bspw. sollte man den Willen haben auszuprobieren, eigene Erfahrung zu sammeln und schauen was für einen funktioniert. Menschen sind unterschiedlich was für den einen funktioniert, funktioniert für den anderen nicht. Was dem einem passt, passt dem anderen nicht. Ein bisschen differenziert nachzudenken hilft einem weiter. So kann man leichter die Richtung ändern, wenn man unzufrieden ist.
Lg My Lien

Verantwortung tragen für deinen selbstbestimmten Lebensweg

Ich bin derzeit sehr glücklich und zufrieden. Fast alle Bereiche meines Lebens bis auf 1-2 Aspekte auf denen ich keinen Einfluss habe, laufen super gut und ich habe so ein richtig gutes Gefühl. Ich mache so gut wie nichts was ich nicht möchte und muss mich zu fast nichts zwingen, sondern mache das worauf ich Lust habe. Ich habe einen Job den ich absolut liebe und habe trotzdem viel Zeit um fast ausschließlich Dinge zu machen die mir gut tun. Dabei ist es nichts großartiges wie viel Reisen oder so, ich dachte um glücklich zu sein müsste ich viel Reisen, aber das ist nicht so. Ich bin einfach zufrieden und glücklich im Alltag, obwohl ich kein spektakuläres Leben führe. Ich genieße mein Leben solang es noch anhält, weil Tiefen bestimmt wieder kommen, aber dann gibt es wieder Höhen. Zumindest die Richtung weiß ich schonmal. Ich bin sehr stolz auf mein derzeitiges Leben. Was mich so stolz macht ist, dass ich mir selbst das Leben erschaffen habe. Ich habe Verantwortung für mein Leben getragen, indem ich bei vor allem wichtigen Entscheidungen darauf gehört habe, was ich selber will und bewusst entschieden habe. Vor meiner Krankheit habe ich das nicht getan, ich habe halt gemacht was alle machen und was den Erwartungen meines Umfelds entsprach und dabei steht’s auf andere gehört. Als nichts mehr funktionierte und ich krank wurde, fühlte sich kein anderer dafür verantwortlich. Und daraus habe ich gelernt, dass man selber zu jeder Zeit die Verantwortung für das eigene Leben tragen muss und niemals abgeben darf an niemanden, denn wenn was schief läuft dann bist immer du schuld. Das heißt aber auch Verantwortung über die Konsequenzen tragen. Viele wollten dass ich die Verantwortung abgebe, vor allem in der Psychiatrie, aber selbst da habe ich so gut es ging auf mich gehört. Ich kann verstehen wenn man Angst davor hat, weil man dann eventuell scheitert und dann hört man „ich habe es dir doch gesagt“ aber man scheitert eher wenn man nicht das macht was man selber will, im Bezug auf die Gesundheit und die eigene Lebensfreude und im Endeffekt fühlt sich wenn man scheitert eh niemand verantwortlich, egal wie viel einem reingeredet wurde oder wie viel Druck ausgeübt wurde. Ich finde den gesellschaftlichen Druck im Bezug auf den Lebensweg schlimm, weil man besonders in jungen Jahren dem sehr stark ausgesetzt ist. Im jungen Alter muss man sich schon entscheiden was man später machen will und dann sollte man für viele Jahre arbeiten, möglichst in einem Job das viel Geld einbringt. Ob der Job dir Spaß macht, deine Hobbys oder Träume ist dabei unwichtug. Aber was ich gelernt habe ist, dass man sich dem Druck nicht beugen muss. Man kann sich auf die Suche machen, nach einem Leben das deinen eigenen Vorstellungen entspricht und dabei selbstbestimmt Entscheidungen treffen die zu so einem Leben führen. Auf die Meinung anderer wie man Leben sollte höre ich nicht, denn du musst das Leben leben und damit klar kommen und nicht die von denen die „guten Tips“ kommen.
Das ich den Mut hatte, habe ich im Endeffekt meiner Krankheit zu verdanken. Dadurch bin ich zum ersten Mal aus der Norm gefallen und danach war mir klar dass ein Leben abseits der Norm mir viel besser gefällt, viel mehr Spaß macht und besser zu mir passt. Ich hatte dann auch den Mut dazu da ich eh schon aus der Norm gefallen bin, ein Leben nach meinen Regeln zu führen. Ich habe seitdem auch viel dazugelernt wie das kritische hinterfragen und das bilden einer eigenen Meinung. Ich glaube nicht einfach das was man sagt oder irgendwo liest, ich vertraue auf meine eigene Erfahrung und bilde mir meine eigene Meinung und gebe nicht nur weitverbreitete Meinungen wieder. Vieles stimmt nämlich nach meiner eigenen Erfahrung nicht und ich mache nicht nur blind das was alle machen. Wenn ich mir das Leben anderer anschaue dann wollen viele den selben Lebensweg. Partner, Heirat, Familie, Haus, Auto, gutbezahlten Job und als ich früher nach Meinungen gefragt habe, hatte fast jeder mir das gleiche geraten. Ich Frage mich schon, ob fast jeder das gleiche will oder in Bezug auf vielen Themen die gleiche Meinung haben, weil sie das als wirklich richtig und wahr empfinden oder weil es ihnen so beigebracht worden ist von der Erziehung her oder vom Umfeld bzw. der Gesellschaft. 2-3 Menschen kenne ich zu denen dieser Weg auch sehr gut passt, aber bei mir wars definitiv ein eingetrichteter Lebensweg.
Und das ist auch ein Punkt an dem ich sehr weit gekommen bin, aber noch am arbeiten bin. Limitierenden Glaubenssätze aus der Kindheit die nicht stimmen, durch meine eigenen zu ersetzen. Nicht alles was man beigebracht bekommen hat, stimmt oder passt zu einem und davon versuche ich mich zu lösen.
Dadurch dass ich die volle Verantwortung für das Leben getragen habe, selber nachgedacht und reflektiert habe und ein bisschen Mut gehabt habe, bin ich sehr stolz auf das Leben das ich derzeit führe. Jemand der absolut unzufrieden mit dem Leben ist wünsche ich dasselbe.
LG My Lien

Sollte ich mich schämen?

Ich bin über ein Forum gestolpert, über den über Menschen mit Psychosen diskutiert wurde und diese wurden als hochgradig gewaltätig abgestempelt. Diese Meinungen haben mich nachdenklich gemacht. Ich stehe ja offen zu meiner psychischen Erkrankung und schäme mich garnicht dafür. Erstens weil ich mir die Erkrankung nicht ausgesucht habe also ich finde ich kann dafür garnichts und zweitens weil ich ein ganz anderes Bild von Menschen mit Psychosen oder Menschen mit psychischen Erkrankungen habe. Es sind soo viele super liebe Menschen die ich getroffen habe und dass die Menschen mit Psychosen gefährlich sind, diese Meinung teile ich nicht. Klar sind Menschen mit Psychosen wenn sie akut sind befremdlich und klar gibt es auch gewalttätige unter ihnen, aber die gibt es meiner Meinung nach genauso unter gesunden Menschen und es ist nur ein kleiner Prozentteil der gewalttätig wird. Ich da ich mich behandeln lasse, bin nicht anders als wie ich es vor der Krankheit war und habe nicht erlebt dass Menschen mit Psychosen gewalttätiger als andere Menschen sind vor allem wenn man sich behandeln lässt. Ich denke jeder hat so seine Probleme und ich werde auf jeden Fall weiterhin offen über meine Erkrankung reden, verstecke mich nicht und finde ich habe nichts wofür ich mich schämen sollte. Wenn andere über mich urteilen wollen ohne mich kennenzulernen dann ist es nunmal so, aber ich werde mich nicht von den Meinungen anderer aufhalten lassen oder mich negativ beeinflussen lassen. Ich bin ich sehr dankbar über meine psychische Erkrankung. Erst durch ihr habe ich es geschafft über den Tellerrand zu schauen, habe viel gelernt und bin stärker geworden. Die Erkrankung hat mich zu einem besseren Menschen gemacht.
Und ein Update über mich : also ich bin nach wie vor am arbeiten und spazieren gehen. Bin viel draußen höre Musik und treffe mich mit Freunden und Familie. Schaue auch lustige koreanische Shows an 🙂 ich bin derzeit sehr zufrieden und glücklich und habe ein Leben das ich wirklich mag 🙂 ich hoffe das bleibt noch eine Weile so.
LG My Lien

Kreiere das Leben das du willst :)

So ein Update über mich 🙂 ich habe im Moment das Leben dass ich mir immer gewünscht habe 🙂 ich habe viel Zeit für mich, bin viel in der frischen Luft und ernähre mich gesund. Auch habe ich ein Job den ich liebe und fange auch bald ein Ehrenamt an. Das war ein langer Prozess. Mich erstmal von all den limitierenden Glaubenssätze zu lösen und wirklich das zu machen, auf das ich Lust habe und das ich liebe. Nie hätte ich gedacht, dass das Leben so für mich spielt. Aber darin möchte ich alle entmutigen, dass zu tun was sie wirklich wollen. Zerbrecht euch nicht den Kopf darüber wie ändere es finden, sondern fragt euch was ihr selber wollt. Stellt euch eure eigenen Regeln und Normen auf und folgt eurem Herzen und euren Träumen.
Lg My Lien

Gefühle müssen gefühlt werden :)

Eine Erkenntnis die mein Leben absolut verändert hat ist, dass alle Gefühle gefühlt werden müssen. Alle auch die „negativen“ wie z.B. Wut, Trauer und Scham. Seitdem ich nicht dagegen ankämpfe und sie so schnell wie möglich loswerden will, vergehen sie von selbst schnell wieder. Ich fühle hin, denn ich glaube auf Dauer machen unterdrückte Gefühle krank.
Seit dem bin ich sehr oft sehr glücklich und meine Trauer vergeht schnell, deswegen wollte ich diesen Tipp unbedingt weitergeben 🙂
Fühlt euch gedrückt My Lien 🙂